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Die Lüge über die Dominikanische Republik! Bitte lesen...
Selten wurde ein Land so unterschiedlich und oft falsch dargestellt wie die Dominikanische Republik. Glaubt man den diversen Fernsehberichten wäre sie eine Mischung aus verdeutschtem Mallorca und thailändischem Sexparadies. Wer das wirkliche Land kennt, empfindet beim Betrachten solcher Berichte etwas zwischen Trauer und Wut. Es kommt nicht selten vor, daß angereiste Fernsehteams aufpassen müssen, nicht unsanft der Tür verwiesen zu werden - durch einen Weißen, nicht etwa durch einen Dominikaner. Das Land und seine Bevölkerung empfängt seine Besucher derart liebenswert und freundlich, da könnten sich so manche ein Beispiel nehmen.
Die Dominikaner sind eigentlich eine sehr ländliche Gesellschaft, die sich im Hinterland auch so erhalten hat. Doch der Kontakt mit den für Einheimische unvorstellbar reichen “Gringos” hat an manchen Stellen seine Spuren hinterlassen. Daß sich in den durch billige Angebote entwickelten touristischen Hochburgen inmitten eines 3. Welt-Landes auch die dafür typischen Auswüchse entwickeln, läßt sich nicht leugnen. Doch findet dies nicht derart öffentlich und allgegenwärtig statt wie oft falsch dargestellt. Die Orte des Geschehens sind spezielle Diskotheken und Nachtclubs. Die Erzählungen über Diebstahl, Raub und Gewalt ausserhalb der abgeschotteten All-Inclusiv-Anlagen entspringen der Phantasie der Anlagenbetreiber. Sie dienen hauptsächlich dem Versuch, die Touristen an Ihre Anlage und die darin völlig überteuert angebotenen Ausflüge nach “draussen” zu binden.
Wie überall gilt: Gelegenheit macht Diebe! Ansonsten ist z.B. Sosúa eine Stadt, in der eine Frau sicherer um Mitternacht nach Hause kommt als z.B. in München. Am besten auf dem Sozius eines dominikanischen Taxi-Mopedfahrers.
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