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Zuletzt aktualisiert am 10.2.2006

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Urlaub im Ferienhaus

Die Insel

Die Lüge über die Dominikanische Republik! Bitte lesen...

Selten wurde ein Land so unterschiedlich und oft falsch dargestellt wie die Dominikanische Republik. Glaubt man den diversen Fernsehberichten wäre sie eine Mischung aus verdeutschtem Mallorca und thailändischem Sexparadies. Wer das wirkliche Land kennt, empfindet beim Betrachten solcher Berichte etwas zwischen Trauer und Wut. Es kommt nicht selten vor, daß angereiste Fernsehteams aufpassen müssen, nicht unsanft der Tür verwiesen zu werden - durch einen Weißen, nicht etwa durch einen Dominikaner. Das Land und seine Bevölkerung empfängt seine Besucher derart liebenswert und freundlich, da könnten sich so manche ein Beispiel nehmen.

Die Dominikaner sind eigentlich eine sehr ländliche Gesellschaft, die sich im Hinterland auch so erhalten hat. Doch der Kontakt mit den für Einheimische unvorstellbar reichen “Gringos” hat an manchen Stellen seine Spuren hinterlassen. Daß sich in den durch billige Angebote entwickelten touristischen Hochburgen inmitten eines 3. Welt-Landes auch die dafür typischen Auswüchse entwickeln, läßt sich nicht leugnen. Doch findet dies nicht derart öffentlich und allgegenwärtig statt wie oft falsch dargestellt. Die Orte des Geschehens sind spezielle Diskotheken und Nachtclubs. Die Erzählungen über Diebstahl, Raub und Gewalt ausserhalb der abgeschotteten All-Inclusiv-Anlagen entspringen der Phantasie der Anlagenbetreiber. Sie dienen hauptsächlich dem Versuch, die Touristen an Ihre Anlage und die darin völlig überteuert angebotenen Ausflüge nach “draussen” zu binden.

Wie überall gilt: Gelegenheit macht Diebe! Ansonsten ist z.B. Sosúa eine Stadt, in der eine Frau sicherer um Mitternacht nach Hause kommt als z.B. in München. Am besten auf dem Sozius eines dominikanischen Taxi-Mopedfahrers.

Das Land in kurzen Zahlen und Fakten

Die Dominikanische Republik teilt sich mit Haiti die Insel Hispaniola. Auf einer Fläche von 42.500 km² leben ca. 7,5 Mio. Menschen.
Neben fruchtbaren Ebenen und Tälern fasziniert sie durch ihre gebirgige und waldreiche Landschaft sowie durch die abwechslungsreiche Vegetation. Die Küsten im Norden, Südosten und Osten locken mit traumhaften, von Kokospalmen gesäumten Stränden, die wirklich zu den schönsten Amerikas zählen und teilweise von hohen Bergen umgeben sind. Und in all diesen Bereichen kann die Dominikanische Republik mit Superlativen aufwarten: So besitzt sie das fruchtbarste Tal und die größten steppenartigen Trockengebiete, den größten See, die tiefste Ebene und - mit dem Pico Duarte (3.175 Meter) - den höchsten Berg der Antillen.
Santo Domingo, die Landeshauptstadt, gilt als die älteste Stadt der Neuen Welt, geht sie doch auf eine Gründung aus Zeiten von Kolumbus zurück, der hier 1492 landete und die Insel „Hispaniola“ (Kleinspanien) taufte.

Blick zum Pico Duarte (3175m) Das hügelige Hinterland Bacardi-Insel Samana